Beyond Bars

26. Mai 2010

Kartensammlung: Wer stimmt für wen (beim Eurovision Song Contest)?

Filed under: data,esc,eurovision,infographics,publicdata — joachimgo @ 19:21

Ein Europa-Radar der besonderen Art kommt dabei heraus, wenn man das Stimmverhalten der einzelnen Nationen  (in diesem Fall seit 1998 – dem Jahr, in dem weitgehend auf Telefon-Votings umgestellt wurde) auf Europakarten bringt. Wir haben eine Sammlung von 48 Karten erstellt, die das Stimmverhalten jeweils eines Landes zeigen; je dunkler die Europa-Länder eingefärbt sind, desto höher ist der Anteil der Punkte, den das Geber-Land dahin vergeben hat. (more…)

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20. Mai 2010

These 2: Nein, keine Ostmafia (die ESC-Herausforderung, Part 1)

Filed under: data,esc,eurovision,infographics,publicdata — joachimgo @ 19:17

Jans These 2: Osteuropa schiebt sich nur selbst die Punkte zu.

Der Anteil der Punkte, die osteuropäische Länder vergeben können, ist seit 1990 von 5% auf 25% im Jahr 2000 und 48% im Jahr 2009 gestiegen. Das Gewicht ist also gewachsen – aber haben die osteuropäischen Länder die Punkte auch hauptsächlich an Osteuropäer vergeben? (more…)

Daten, Thesen, Temperamente: Die ESC-Herausforderung…

Filed under: data,esc,eurovision,infographics,publicdata — joachimgo @ 18:34

Passend zum herannahenden Eurovision Song Contest hier eine kleine Herausforderung: Themaastrix hat den ESC-Chefblogger Jan Feddersen um 10 Thesen zum Eurovision Song Contest gebeten – und wir haben hier bei 4=1 die letzten 20 Jahre Eurovisions-Abstimmungsverhalten so aufbereitet, dass einem investigativen Umgang mit den Thesen des fragequälers (sagt er selbst) Feddersen nichts im Wege steht.

Hier also die Thesen von Jan Feddersen: (more…)

28. Juni 2009

Böses Twitter macht Wahlforschung illegal (fast)

Filed under: data — joachimgo @ 17:02

Eine schräge Diskussion entspannt sich da um die so genannten Wahltagsbefragungen: Offenbar werden Zwischenergebnisse den Parteien schon am Nachmittag des betreffenden Wahltags bekannt gemacht (aha!), und nun befürchten dieselben Politiker, dass das zum Problem werden könnte, wenn sie selbst dieses Wissen über Twitter (warum eigentlich Twitter?) ausplaudern. Via Internet könnten dann Unentschlossene mobilisiert werden.

Ich gehe entgegen der Berichterstattung von Spiegel online und heise und anderen mal davon aus, dass MdB Wiefelspütz NICHT gesagt hat, dass dieselben Politiker deshalb über ein Verbot der Wählerbefragungen nachdenken sollten. Das wäre dann doch zu viel verlangt: Daten vorab bekommen, diese Vorzugsbehandlung zu einem Tun missbrauchen, das der Bundeswahlleiter als Größten Anzunehmenden Unfall bezeichnet, und dann auch noch nachdenken, das geht nicht zusammen.

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